Einzeltherapie
Ich bin Vertreter einer „neuen“ Psychotherapie des inneren Wachstums und der Gesundheit. Diese Form der Psychotherapie unterscheidet sich von der klassischen Psychotherapie unter anderem dadurch, dass sie ganzheitlich orientiert ist. Sie bietet eine Vielfalt von Methoden und therapeutischen Möglichkeiten, welche ganz individuell auf die jeweilige Situation zugeschnitten werden.
Diese Wege gehen über die akute Erkrankung oder Problematik, die dich in meine Praxis führen, hinaus. Ausgangspunkt für Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis sowie den Lösungsweg sind die Hintergründe deiner Beschwerden, z.B. bei Depressionen, Stresserkrankungen, Ängsten, Panik oder Burnout, und weniger die Symptome.
Du nutzt die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten, die in deinem „Krankheitsgeschehen“ verborgen sind. Weiterhin werden auch Ressourcen einbezogen, welche über deine Person hinausgehen. Hierbei kann es sich unter anderem um systemische (z.B. familiäre) oder energetische Elemente handeln. Dazu gehört auch die wohlwollende Annahme der Hochsensibilität (mit der viele Klienten in meine Praxis kommen), die als unterstützende Ressource einbezogen wird.
All dies sind Erfahrungen, die auch mich als Begleiter meiner Klienten immer wieder tief berühren. Ich bin täglich dankbar dafür, diese wunderbare Arbeit tun zu dürfen. Ich liebe, was ich tue.
Wesentlich für den Therapieerfolg ist auch die therapeutische Beziehung bzw. Bindung- als eine Erfahrung von Angenommensein, Wertschätzung und einem Austausch auf Augenhöhe. Die Grundlage dafür ist ein geschützter und sicherer Praxisraum, der ein Einlassen auf therapeutische Prozesse begünstigt und oft erst ermöglicht.
Die therapeutischen Methoden in der Einzeltherapie kombiniere ich gerne mit Achtsamkeits-Praxis, um die Dauer der Therapiezeit zu verkürzen und um das Therapieziel leichter und nachhaltiger erreichen zu können.
Diverse Gruppenangebote ergänzen -sofern vom Klienten erwünscht- das therapeutische Geschehen. Dies sind Gruppen zum Erlernen einer achtsamen und heilsamen Achtsamkeitspraxis oder um zu lernen, Gefühle zuzulassen, zu versorgen und zu verarbeiten anstelle aus dem Kopf heraus zu leben. Oder wie es eine Lehrerin von mir, Safi Nidiaye, ausdrückt: Herzöffnen statt Kopfzerbrechen.
Die Einzelsitzungen finden persönlich im schönen Oldenburg oder online per Videotelefonie (Zoom) nach terminlicher Absprache statt.

Schwerpunkt Traumatherapie
In vielen Bereichen des Lebens sind Menschen Situationen ausgesetzt, die sie extrem belasten. Unser Körper als auch die Psyche sind mit hervorragenden Eigenschaften ausgestattet, um solchen Beanspruchungen zu genügen. Überschreiten die Belastungen jedoch gewisse Grenzen, so kann es zu innerlichen Brüchen kommen, die nicht oder nicht vollständig verarbeitet werden können. Das Erleben einer solchen, als traumatisch bezeichneten Situation erschüttert den Menschen seelisch zutiefst und kann dann ein Trauma hinterlassen- sowohl körperlich als auch psychisch.
Trauma selbst ist keine Krankheit, kann aber Symptome verursachen, z.B. Übererregbarkeit, Ängste und Panik, existentielle Hilflosigkeit und Verzweiflung, Depression, Verleugnung, tiefgreifende Gefühle von Entfremdung, Dissoziation, Überaktivität, Bindungsunfähigkeit, Überempfindlichkeit, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, chronische Schmerzen, Fibromyalgie, Migräne, Nacken- und Rückenbeschwerden, Probleme des Immunsystems und der inneren Organe und vieles mehr.
Wenn Du diese Symptome kennst und bisherige Therapien bzw. ärztliche Untersuchungen keine Linderung oder Heilung bewirkt haben, so stellt sich die Frage, ob ein Trauma die Ursache dafür ist.
Für eine Traumatherapie bin ich dann gerne für dich da und biete dafür zwei Methoden an: Zum einen „Somatic Experiencing“ und zum anderen EMDR.
Im Somatic Experiencing „verhandeln“ wir das Trauma neu. Dazu ist es nicht nötig, das traumatische Geschehen nochmals zu durchleben. Es ist sogar möglich, ohne Inhalt oder Erinnerung daran zu arbeiten. Dies kann sinnvoll sein, vor allem, wenn das Ereignis emotional noch zu belastend ist.
Wesentliche Elemente im Heilungsprozess sind Erdung, Zentrierung, Ressourcenbildung und das Nachspüren der Körperempfindungen, Gefühle, Verhaltensweisen, Gedanken, Bilder und Bewegungen. Nach der Stärkung der Ressourcen beginnt das Pendeln zwischen den Ressourcen und der überwältigenden Erfahrung. So kann die „eingefrorene“ Lebensenergie wieder „aufgetaut“ werden. Ein Schlüssel dabei ist die Verlangsamung, das heißt die Veränderung soll bewusst in kleinen Schritten erfolgen, damit sich diese auch wirklich integrieren kann.
Beim EMDR handelt es sich um eine Methode zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen. Grundlagen sind eine Desensibilisierung des Traumaereignisses und dessen Aufarbeitung durch mit der Hand geführten Augenbewegungen. EMDR ist eine traumafokussierte Intervention, die nach einem strukturierten Fokussierungsprozess die psychische Belastung des Patienten abnehmen lässt und die fokussierte Erinnerung verarbeitet wird. Es bleibt die Erinnerung an das ursprüngliche Ereignis, aber es ist meist nicht mehr so belastend.